Chronik

Mehr als 50 Aufführungen in 47 Jahren – wow! Das ist beachtlich für eine kleine Dorfbühne.

Beachtlich ist aber auch, die Beteiligten sooo lange bei der Stange zu halten und – auch nicht unwesentlich – immer wieder Nachwuchs zu haben, der den Einsatz der Altvorderen belohnt und die Arbeit fortsetzt.

Los geht’s! Stöbert im Archiv – erinnert euch an die Auftritte – schwelgt in Erinnerungen – staunt über das riesige Repertoire!

Zur Vereins-Geschichte

Eine Idee entwickelt sich
  • 1978 – Jugendliche aus dem Jugendkreis stellen bei einem Altennachmitag Situationen zum Generationenkonflikt szenisch dar
  • die jungen Leute haben Spaß am Theaterspielen und wollen ein größeres Stück auf die Bühne bringen
  • zur Finanzierung ihres Vorhabens verkaufen sie auf dem Marburger Flohmarkt Spielsachen
  • Krach um Jolanthe wird aufgeführt und ein Achtungserfolg erzielt
  • 1980 kommt Alles für die Katz zur Aufführung
  • im selben Jahr löst sich der Jugendkreis mangels Beteiligung auf, somit gab es praktisch auch kein Theater mehr
  • 1980 im Sommer schließen sich einige Theaterspieler zusammen, um ihre Idee vom Theater auf dem Dorf fortzuführen
  • aus praktischen Gründen schließt sich die Truppe der Gymnastikabteilung des Sportvereins an; ein neues Stück wird einstudiert
  • 1981 wird Siebzehn und Zwei aufgeführt
  • nicht nur die Theatergruppe wuchs, auch das Interesse des Publikums nahm zu; bald reichte nur eine Vorstellung pro Stück nicht mehr aus
  • auch die Zahl der Aufführungsorte wuchs: Münchhausen, Amönau, Mellnau, Ober- und Niederasphe kamen hinzu, ebenso Wollmar, Sterzhausen, Goßfelden und Lohra
  • am 7.4.1990 die Aufführung von Der Zweifamielienurlaub in der Gaststätte Tannenburg in Schönau v.d. Walde, Thüringen, damals noch DDR; das war eine Benefizveranstaltung mit Unterstützung durch den örtlichen Karnevalsverein
  • in den Folgejahren erfolgte eine Reduzierung der Aufführungsorte, dafür konzentrierte man sich auf die Hallen in Simtshausen und Münchhausen
  • Spielorte auf Tournee waren Erksdorf, die Waggonhalle in Marburg, Heuchelheim, Bottenhorn, wo stets mit starken Partnern kooperiert werden konnte
  • mit den erzielten Einnahmen gemeinnützige Institutionen und Projekte zu unterstützen, war und ist eines der Ziele des Simtshäuser Dorftheaters; dies waren zum Beispiel
    • die Kindergärten in der Großgemeinde
    • der Schulförderverein Münchhausen
    • TERRA TECH
    • die Eltern-Initiative-Spielplatz (EIS) für den Spielplatz am Rodenbach
    • die Anschubfinanzierung für einen Raumteiler im DGH in Simtshausen
  • seit 1998 ist das Simtshäuser Dorftheater ein eigenständiger Verein; Grund dafür war die Beantragung der Gemeinnützigkeit des TSV Simtshausen; da sich die Abteilung Amateurtheater zu einer umsatzstarken Abteilung entwickelt hatte, war die Trennung eine vernünftige Entscheidung
  • integriert ins Simtshäuser Dorftheater ist die seit 1994 bestehende Jugendgruppe HARLEKIDS, die seitdem regelmäßig eigene Stücke einstudiert und aufführt