Ein Lustspiel in drei Akten von Daniel Kaiser.
Mitwirkende:
Florian Jesberg, Tanja Schlitzkus, Cyra Cronau, Ronja Müller, Meike Jesberg, Marco Sauerwald, Harald Kornmann, Nadine Skopnik, Jay Klein, Kay Klein, Marianne Pitz
Regie: Robert Höcker, Souffleuse: Eva Möller, Maske: Kira und Franzi











Ein Milchbauer und abgedrehter Erfinder – eine echt verrückte Mischung! Aber jetzt dreht er völlig durch: aus Kuhmist will er Wasser machen!


Die Wohnstube wird zur Werkstatt, der Rest des Hauses zum Lager, die Ehefrau wird schier verrückt. Unterdessen vertreiben sich Magd und Knecht die Zeit im Heu, es herrscht überhaupt beim Personal ein unglaublicher Müßiggang.

Kein Wunder, denn bei Wassermanns geht alles automatisch:
- das Melken: automatisch!
- das Heu einholen: automatisch!
- die Gülle auf die Felder bringen: automatisch!
- ALLES geht automatisch, automatisch, automatisch …
Beim Nachbarn, dem Bauern Hufeisen, läuft es dagegen eher schlecht. Wassermann kauft immer mehr Land auf, um einen Flugplatz für seine eigene Airline Wassermann zu bauen. Sogar das Dorf will er dafür umkrempeln.
Marta Hufeisen wird derweil fast vom automatischen Güllewagen überfahren. Gemeinsam mit Doris Wassermann schmiedet sie Umsturzpläne. Die Idee dazu hatte die Bürgermeisterin, die Dritte im Bunde.
Hufeisens Söhne und Wassermanns Töchter haben ohnehin ganz anderes im Sinn. So hecken die Jungs mit dem umstürzlerischen Damentrio einen bauernschlauen Plan aus, um Wassermann ein für allemal das Handwerk zu legen.
Dann ist die Maschine fertig. Zwei reiche Männer aus Arabien und aus Mexiko haben sich als potente Käufer angemeldet. Sie kaufen die Maschine aber nur, wenn es die Töchter als Zugabe obendrauf gibt. Wassermann stimmt zu, kaum zu glauben. Die Töchter sind fassungslos. Bei einem Geschäftsessen, das völlig aus dem Ruder läuft, werden die Verträge unterzeichnet.
Leider hat Wassermann in seiner Gier das Kleingedruckte nicht gelesen. Am Ende verliert er alles: die Käufer entpuppen sich als Hufeisens Söhne, die Maschine wird verschrottet, Wassermann ist nun ebenso ein armer Schlucker wie sein Nachbar Hufeisen. Die jungen Leute übernehmen die Höfe der Eltern und werden es hoffentlich besser machen.


















